Fraser Island
Fraser Island, die groesste Sandinsel der Welt. Gar nicht so einfach, dort hinzugelangen und zu bleiben, weil...
Inzwischen sind wir mit einem gemieteten Wagen von Brisbane nach Hervey Bay gefahren und haben uns in einem empfohlenen, sehr angenhmen Bed and Breakfast eingemietet. Heute schon die vierte Nacht.
Nach Hervey Bay kommt man, um eine Tour nach Fraser Island zu machen. Je nach Zeitbudget 1, 2 oder 3 Tage. Wir kamen am Freitag abend hier an, ein Gaestehaus mit Pool im tropischen ueppig gruenem Garten. Die Gastgeber sind Michel (urspruenglich aus der Normandie) und Cheryll (aus Sri Lanka stammend), sehr nette Menschen, die sich kuemmern und tun und machen. Am Samstag haben wir uns hier erst mal per Fahhrad orientiert und die Tour fuer Sonntag/Montag gebucht. Hervey Bay ist ein Ort, der aus 4-5 zusammengewachsenen Orten besteht. Er ist sehr weitlaeufig, die breiten Strassen ziehen sich hin, die Bungalows sind eher neu als alt und der Ort sieht recht wohlhabend aus. Es ist ein wenig verschlafen: obwohl auf Tourismus eingestellt, sind die Massen irgendwie gerade nicht da oder es verlaeuft sich hier einfach. Ein sehr angenehmer Ferienort, natuerlich direkt am Wasser. Wenn hier Ebbe ist, ist das Wasser doch recht weit draussen.
Tourversuch 1
Zur Tour wurden wir morgens hier abgeholt mit einem Bus, haben noch weitere Tourteilnehmer eingesammelt und sind dann auf eine Autofaehre, die seltsamerweise direkt am Strand haelt. Keine befestigte Rampe, sondern einfach fester Sand, auf den de Bus faehrt. Er hatte Schwierigkeiten, den Sand hoch zu fahren und musste von einem weiteres Bus gezogen werden. Diese riesige Insel ist relativ naturbelassen und unberuehrt. Die Strassen sind einfach nur Sandpisten im dichten Buschwald, auf denen der Bus sich wacker haelt. Bis zu einer Stelle ca. 30 Minuten landeinwaerts, da konnte der Fahrer Peter keinen Gang einlegen, den Motor nicht ausstellen und keine Bremsen loesen. Wir steckten fest. Kleinere 4W-Fahrzeuge haben dann uns 17 Menschen nach und nach wieder zur Strandstelle gebracht, wo unsere Faehre angelegt hatte. Waehrend wir auf unsere Sonder Rescue-Faehre warteten, frassen uns die Moskitos auf und es begann zu regnen. Ach, lange Rede... wieder auf die Faehre, zurueck zur Marina, Geld erstattet bekommen, fuer den naechsten Tag eine Tagestour gebucht. Das war schon enttaeuschend, aber es gab ja den zweiten Versuch.
Tourversuch 2
Encore une fois. Deja vu. Wieder morgen abgeholt, diesmal aber nahmen wir die Faehre von einem suedlicheren Punkt und die Ueberfahrt dauerte nur eine halbe Stunde. Unser Fahrer war Henning, ein Deutscher mit starkem Akzent trotz 5jaehriger Tourerfahrung. Seinen seltsamen Singsang fand ich anfangs noch sehr amuesant, ahnte aber, das es nach Stunden anstrengend weerden koennte. Doch er hat seinen Job gut gemacht. Alle Gaeste eingesammelt, den Bus auf der Insel gut gefahren, viel erzaehlt und erklaert. Auf der Insel gibt es viele Suesswasserseen, die Hauptattraktionen fuer die Besucher. Ganz klares Wasser, unberuehrte Natur, sechs verschiedene Vegetationszonen, sogar mit spannenden Regenwald, obwohl saemtliche Pflanzen auf Sand wachsen. Diese Tour hat funktioniert, und wir waren sehr froh, uns dafuer entschieden zu haben.
Baden im See mit samtweichem Wasser, Fahrt ueber die Insel im Bus - dadurch weitgehend moskitogeschuetzt - Mittagessen in einem Resort mit einem hervorragendem Salatbuffet, und die weitere Attraktion ist wohl das Befahren des Oststrandes mit dem Bus. Der Sand ist fest und wird mitunter als "mehrspurige Autobahn" genutzt. Links Duenen oder farbige Felsen oder Wald, rechts der Pazifik mit ungebremsten Wellen. Baden ist nicht so schlau, weil es Haie gibt und die Stroemung sehr stark ist.
Abstecher zu den Pinnacles/Coloured Sand, dem Eli Creek, der im Osten eiskalt und klar aus der Insel ins Meer fliesst und schliesslich noch ein kurzer Spaziergang durch ein Stueck Regenwald mitten auf der Insel. Dieses Eiland hat wirklich was zu bieten und wir haben ja leider nur einen Tag Zeit gehabt anstatt zwei.
Inzwischen sind wir mit einem gemieteten Wagen von Brisbane nach Hervey Bay gefahren und haben uns in einem empfohlenen, sehr angenhmen Bed and Breakfast eingemietet. Heute schon die vierte Nacht.
Nach Hervey Bay kommt man, um eine Tour nach Fraser Island zu machen. Je nach Zeitbudget 1, 2 oder 3 Tage. Wir kamen am Freitag abend hier an, ein Gaestehaus mit Pool im tropischen ueppig gruenem Garten. Die Gastgeber sind Michel (urspruenglich aus der Normandie) und Cheryll (aus Sri Lanka stammend), sehr nette Menschen, die sich kuemmern und tun und machen. Am Samstag haben wir uns hier erst mal per Fahhrad orientiert und die Tour fuer Sonntag/Montag gebucht. Hervey Bay ist ein Ort, der aus 4-5 zusammengewachsenen Orten besteht. Er ist sehr weitlaeufig, die breiten Strassen ziehen sich hin, die Bungalows sind eher neu als alt und der Ort sieht recht wohlhabend aus. Es ist ein wenig verschlafen: obwohl auf Tourismus eingestellt, sind die Massen irgendwie gerade nicht da oder es verlaeuft sich hier einfach. Ein sehr angenehmer Ferienort, natuerlich direkt am Wasser. Wenn hier Ebbe ist, ist das Wasser doch recht weit draussen.
Tourversuch 1
Zur Tour wurden wir morgens hier abgeholt mit einem Bus, haben noch weitere Tourteilnehmer eingesammelt und sind dann auf eine Autofaehre, die seltsamerweise direkt am Strand haelt. Keine befestigte Rampe, sondern einfach fester Sand, auf den de Bus faehrt. Er hatte Schwierigkeiten, den Sand hoch zu fahren und musste von einem weiteres Bus gezogen werden. Diese riesige Insel ist relativ naturbelassen und unberuehrt. Die Strassen sind einfach nur Sandpisten im dichten Buschwald, auf denen der Bus sich wacker haelt. Bis zu einer Stelle ca. 30 Minuten landeinwaerts, da konnte der Fahrer Peter keinen Gang einlegen, den Motor nicht ausstellen und keine Bremsen loesen. Wir steckten fest. Kleinere 4W-Fahrzeuge haben dann uns 17 Menschen nach und nach wieder zur Strandstelle gebracht, wo unsere Faehre angelegt hatte. Waehrend wir auf unsere Sonder Rescue-Faehre warteten, frassen uns die Moskitos auf und es begann zu regnen. Ach, lange Rede... wieder auf die Faehre, zurueck zur Marina, Geld erstattet bekommen, fuer den naechsten Tag eine Tagestour gebucht. Das war schon enttaeuschend, aber es gab ja den zweiten Versuch.
Tourversuch 2
Encore une fois. Deja vu. Wieder morgen abgeholt, diesmal aber nahmen wir die Faehre von einem suedlicheren Punkt und die Ueberfahrt dauerte nur eine halbe Stunde. Unser Fahrer war Henning, ein Deutscher mit starkem Akzent trotz 5jaehriger Tourerfahrung. Seinen seltsamen Singsang fand ich anfangs noch sehr amuesant, ahnte aber, das es nach Stunden anstrengend weerden koennte. Doch er hat seinen Job gut gemacht. Alle Gaeste eingesammelt, den Bus auf der Insel gut gefahren, viel erzaehlt und erklaert. Auf der Insel gibt es viele Suesswasserseen, die Hauptattraktionen fuer die Besucher. Ganz klares Wasser, unberuehrte Natur, sechs verschiedene Vegetationszonen, sogar mit spannenden Regenwald, obwohl saemtliche Pflanzen auf Sand wachsen. Diese Tour hat funktioniert, und wir waren sehr froh, uns dafuer entschieden zu haben.
Baden im See mit samtweichem Wasser, Fahrt ueber die Insel im Bus - dadurch weitgehend moskitogeschuetzt - Mittagessen in einem Resort mit einem hervorragendem Salatbuffet, und die weitere Attraktion ist wohl das Befahren des Oststrandes mit dem Bus. Der Sand ist fest und wird mitunter als "mehrspurige Autobahn" genutzt. Links Duenen oder farbige Felsen oder Wald, rechts der Pazifik mit ungebremsten Wellen. Baden ist nicht so schlau, weil es Haie gibt und die Stroemung sehr stark ist.
Abstecher zu den Pinnacles/Coloured Sand, dem Eli Creek, der im Osten eiskalt und klar aus der Insel ins Meer fliesst und schliesslich noch ein kurzer Spaziergang durch ein Stueck Regenwald mitten auf der Insel. Dieses Eiland hat wirklich was zu bieten und wir haben ja leider nur einen Tag Zeit gehabt anstatt zwei.
stellanova - 6. Apr, 14:38
